Connecting Austria

Eines der grossen Zukunftsthemen im Strassenverkehr ist ganz sicher das automatisierte Fahren. Überall auf der Welt wird auf diesem Gebiet geforscht. Eines der Themen hierbei, zu dem in Österreich Forschung betrieben wird, ist das Platooning. Was zukünftig normal sein soll wird vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie gefördert.

Platooning

Im österreichischen Leitprojekt Connecting Austria ging es um Sicherheit und Effizienz beim automatisierten Transport. Schwerpunkt hierbei war bei Connecting Austria das sogenannte Platooning. Im Ende 2020 abgeschlossenen Projekt wurden 4 spezifische Anwendungsfälle für Lkw-Platoons durchgespielt.

Beim Platooning fahren mehrere Lastwagen mithilfe technischer Steuerungssysteme in sehr geringem Abstand hintereinander und reduzieren so den Kraftstoffverbrauch und den CO² Ausstoss. Die Spriteinsparung kann bis zu 10 Prozent betragen.

Ziele

Hauptziel des Projekts war es eine Bewertungsgrundlage zu schaffen, um die Wirkung energieeffizienter, teilautomatisierter Lkw-Platoons zu evaluieren. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen um österreichische Leitindustrien wie Logistik, Telematikinfrastrukturanbieter, Fahrzeugentwicklung und angeschlossenen Forschung zu helfen die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Ergebnis

Connecting Austria startete im Jänner 2018 mit der Frage, welche Voraussetzungen für einen kooperativen Level1-Lkw-Platoon nötig sind, um sicher und effizient von A nach B zu kommen. Ein wichtiges Ergebnis aus Connecting Austria ist die Antwort auf die Frage welches Potenzial Lkw-Platooning in Hinblick auf die Fahrzeugeffizienz in Bezug auf Windschatteneffekte hat. In einem Platoon aus drei Lkw errechnete das Projektteam eine durchschnittliche Treibstoffeinsparung von 7,5 Prozent bei einem Abstand von 15 Metern bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h.

Quelle: Bmk, Connecting Austria
Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain
Verfasser: Gerald Pongratz
Veröffentlicht: Zustelldienst Graz
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