Deutlich höhere Strafen für extremes Rasen

Zusammen mit den Bundesländern soll ein Paket gegen extremes Rasen geschnürt werden. Dabei soll auch evaluiert werden ob eine Beschlagnahmung des Autos möglich ist.

Bereits im ersten Halbjahr kam es heuer zu mehr als 50 Verkehrstoten infolge von überhöhter Geschwindigkeit. 50 Menschenleben die Angehörige zurückgelassen haben.

Mit den Bundesländern zusammen wird das Verkehrsministerium (BMK) nun ein Maßnahmenpaket gegen extreme Raser schnüren. Vorgesehen ist unter anderem die Erhöhung des Höchstbetrages beim Strafrahmen von 2180 Euro auf 5000 Euro. Auch die Verdoppelung der Entzugsdauer des Führerscheines wird erwogen.






Jeder Verletzte und jeder Tote im Strassenverkehr ist einer zu viel. Wenn sich Raser in ihr Auto setzen , um mit 100 km/h durch Ortsgebiet rasen so ist das wie Ministerin Gewessler richtig feststellte inakzeptabel.

Im vergangenen Jahr wurden ungefähr 7200 Personen infolge von Geschwindigkeitsüberschreitungen der Führerschein entzogen. Dabei ging es um Überschreitungen von mehr als 40 km/h im Ortsgebiet oder über 50 km/h auf einer Freilandstrasse. Nicht angepasste Geschwindigkeit ist eine von drei Hauptursachen für Unfälle auf österreichs Strassen. Im Wiederholungsfall braucht es deshalb härtere Strafen.

Neben der Erhöhung des Strafrahmens von 2180 Euro auf 5000 Euro soll die Mindestentzugsdauer des Führerscheins auf 4 Wochen verdoppelt werden.

Quelle: Bmk
Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain
Verfasser: Gerald Pongratz
Veröffentlicht: Botendienst Graz
@Graz 2020

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