Lifestyle Teil 3 – Rauchverbot am Arbeitsplatz

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Rauchverbot am Arbeitsplatz – Auch wenn viele hier von einer Bevormundung eines mündigen Bürgers ausgehen ist das BGBl. I Nr. 126/2017 auch im Sinne des Lifestyle die Richtige Entscheidung. In diesem Bundesgesetzblatt geht es um den Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz. Hierüber hatte ich mit Kollegen in Graz einige Diskussionen. Insbesondere darüber das es bei diesem Gesetz keine Ausnahme für E-Zigaretten gibt. E-Zigarettenraucher meinten, dass die Tabakmenge bei diesen so gering ist das es kein Problem ist. Meine Meinung dazu ist es das auch die geringste Menge Tabak schädlich ist und außerdem bei diesen das Problem insbesondere bei der Geruchsbelästigung liegt, wobei hier für jeden die Belästigung von der stärke her je nach Marke anders ist. Jeder sollte die Möglichkeit haben in einer rauchfreien Umgebung zu Leben. Insbesondere am Arbeitsplatz sollte dies gelten. Natürlich kann man Rauchern das Rauchen nicht verbieten. Diese sollten aber meiner Meinung nach dann auch mit den Konsequenzen leben (Rauchpausen von der Arbeitszeit abgezogen). Sie sollten also für ihre Rauchpausen Örtlichkeiten aufsuchen wo keine Nichtraucher gestöhrt werden. Da diese Zeit allerdings dann bei der Arbeitszeit fehlt und bei starken Rauchern und langen Wegen zu diesen Örtlichkeiten ebenfalls Arbeitszeit verloren geht, sollte diese Zeit eingearbeitet werden müssen. Damit sind natürlich keine zweimaligen zehnminütigen Pausen gemeint. Wo allerdings bei den täglichen Rauchpausen die Grenze liegt, muss jeder Arbeitgeber selbst entscheiden. Mir ist durchaus klar, warum Raucher damit ein Problem haben könnten, aber diese sollten sich im Klaren darüber sein das auch dies dann so etwas wie opportunity costs sind und sie sich überlegen müssen ob es ihnen das Wert ist weiterzurauchen.

Insbesondere wichtig ist das Rauchverbot am Arbeitsplatz deshalb, weil Nichtraucher davor geschützt werden müssen, einen Ort aufsuchen zu müssen wo geraucht wurde. Den diese können diesen dann nicht meiden, während für Raucher immer die Möglichkeit besteht einen Raucherraum aufzusuchen, oder ins Freie zu gehen. Auf der anderen Seite sollten aber Raucher nicht deswegen diskriminiert werden.

Rauchen darf dabei ob ein Arbeitnehmer eingestellt wird oder nicht, keine Rolle spielen. Mit diesen sollte aber bereits vor Beginn des Arbeitsverhältnisses darüber geredet werden um zu klären wie starke Raucher sie sind und wann und wo sie in ihrer Firma die von ihnen benötigten Rauchpausen machen können.




Quelle: WKO Stmk
Geschrieben von https://zustelldienst-graz.at/botendienst-graz/
Graz 2018

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