Müll auf den Strassen und Rastplätzen

Auf Österreichs Strassen und Rastplätzen werden jährlich unmengen an Müll hinterlassen. Im Vorjahr wahren dies auf den 56 Rastplätzen und 87 Raststationen 8687 Tonnen. Auch wenn dies weniger als im Vorjahr ist, ist Ministerin Gewessler genauso wie ich der Meinung das diese Zahlen viel zu hoch sind und jeder der auf unseren Autobahnen unterwegs ist versuchen sollte möglichst wenig Müll zu produzieren.

Hier geht es meiner Meinung allerdings nicht darum den Müll dann zu Hause zu entsorgen, sondern jeder sollte sich überlegen wie er weniger Müll produzieren kann. Als eine der Möglichkeiten könnte ich mir vorstellen die Jause in einer verschließbare Schüssel mitzunehmen und das Getränk in einer wiederverwendbaren Trinkflasche.




Das Ziel der Müllreduktion unterstützt die ASFINAG mit der Aktion ‚Ich bin eine Autobahn – Kein Mistkübel‘. Diese Phrase ist immer wieder auf den Überkopfschildern auf unseren österreichischen Autobahnen zu sehen. Leider landet auch immer mehr Müll auf der Strecke und den Wiesen auf den Rastplätzen. Rund ein viertel des Mülls muß dann leider jährlich mühsam mit der Hand eingesammelt werden.

Die Müllentsorgung kostet die ASFINAG mittlerweile über 13 Millionen Euro im Jahr.

Eines der massivsten Probleme ist hier aber nicht der Müll durch das gesteigerte Verkahrsaufkommen, sondern der sogenannte Mülltourismus. Verantwortungslose Mitbürger und Personen die nur in Österreich arbeiten entsorgen auf unseren Rastplätzen Hausmüll, Kühlschränke, Bauschutt, Autoreifen und ähnliches.

Dies in den Griff zu bekommen wird eine schwere Aufgabe für unsere Ministerin und das Bundesministerium.

Quelle: Bmk
Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain
Verfasser: Gerald Pongratz
Veröffentlicht: Zustelldienst Graz
@Graz 2020

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