Teambuilding – Alternative zum Betriebsausflug?

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@copywrite Götz Uwe Kress

Es war nicht gerade schönes Wetter an diesem Tag. Bürokauffrau Johanna K. war ja eigentlich von einem Firmenausflug ausgegangen, wie sie früher schon ab und zu erlebt hatte. Wo man etwas durch die Gegen geschaukelt und reichlich verköstigt wurde und sich mal in Ruhe mit ein paar Kollegen unterhalten hat. Ging auch recht lustig her dabei, besonders nach den ersten Gläsern. Diesmal hatte es allerdings geheißen, man sollte sportliche Kleidung mitbringen und sich auf ein bisschen mehr Abenteuer einstellen. Ein Team- Tag sollte es werden, im Grünen mit abschließendem Essen am Grill, ganz rustikal. Johanna war dann schon etwas skeptisch gewesen, aber die Chefin und ein paar Kollegen waren richtig begeistert von der Idee. So hatte sie sich dann doch darauf eingelassen. Sie würde sich einfach im Hintergrund halten, hatte sie sich vorgenommen. Sie war ja nicht mehr ganz die jüngste, und ihr linkes Knie machte ihr etwas zu schaffen.

Jetzt waren sie alle von der Chefin bis zum Lehrling mit 24 Mitarbeitern schon den halben Tag hier auf dem Gelände am Waldrand. Teambuilding nannte sich das. Es erinnerte sie ein wenig an Schulzeiten, so wie damals die ganze Klasse zusammen war. Das Gefühl war schon irgendwie ähnlich. Der Trainer war ganz in Ordnung und die Stimmung war gut. Wie Ralph und Monika und die anderen sie über dieses Seil gehoben hatten, das war schon lustig gewesen. Ihr war das ja erst gar nicht geheuer gewesen, aber dann gefiel es ihr ja geradezu. Jedenfalls hatten sie viel dabei gelacht. Und nachdem wie vorher nochmal auf die Sache mit ihrem Knie hingewiesen hatte, waren auch all ganz vorsichtig.
Die Belegschaft war auch in der Pause komplett in bester Stimmung gewesen. Sogar der Kollege aus dem Lager, den sie manchmal unausstehlich fand, schien heute ganz friedlich zu sein. Überhaupt lernte man sich doch so wirklich mal von einer anderen Seite her kennen. Man muss ja nicht gleich sein Privatleben ausbreiten. Aber eigentlich fühlte sie sich heute in diesem Kreis so richtig wohl. Einige hatte sie heute tatsächlich etwas besser kennen gelernt. Hoffentlich würde dann auch im Alltag davon etwas bleiben. Die Trainer hatten ja immer wieder darauf hingewiesen, dass die Aktionen und Spiele heute so eine Art Abbild des Arbeitsalltags wären.
So wie Johanna geht es vielen Mitarbeitern, die an einer teambildenden Maßnahme teilnehmen. Sie bringen eine gesunde Skepsis mit, sind aber offen für neue Erfahrungen. Wenn die Sache gut vorbereitet ist und mit Achtsamkeit durchgeführt wird, trägt sie oft eine Menge zum guten Arbeitsklima bei. Das Programm beinhaltet in der Regel spielerische Aktionen, die teilweise gar nicht so einfach zu bewältigen sind. Teilweise erfordern sie Mut und Geschicklichkeit. Alle aber haben den Teamgeist der Gruppe im Visier. Für die Teilnehmer steht oft der Spaß mit einander im Vordergrund, was völlig in Ordnung ist. Doch bringen die Aktionen auch so manches Aha- Erlebnis mit sich. Jede Einzelübung wie auch die gesamte Teamaktion sollte unbedingt Reflexionen und Rückblicke einschließen sowie Verbindungen zum normalen Arbeitsleben herstellen.
Manche Anbieter arbeiten nur regional, andere sind vernetzt oder bieten ihre Programme über Portale an. Für ein gelungenes Firmentraining sollten einige wichtige Punkte beachtet werden:
Da es sich in der Regel um Arbeitszeit handelt, ist Versicherungsschutz durch die Berufsgenossenschaft gegeben. Außerdem sollte vom Anbieter eine Haftpflichtversicherung nachgewiesen werden.
So ein Teamtraining bewegt sich zwischen Freizeitvergnügen und Schulung und sollte in jedem Fall gut vorbereitet werden. Niemand sollte zu etwas gezwungen oder in unangenehme Situationen gebracht werden. Wenn alle wissen, worauf es ankommt und wozu das Programm dienen soll, kann eine solche Veranstaltung selbst bei schlechtem Wetter noch Spaß machen und erfolgreich sein.




@ 2018 Botendienst Graz

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