Verbesserung bei der Abgasanalyse

Je feiner der Feinstaub ist, desto schädlicher sind diese für die Menschen. Jetzt hat es ein Team der TU Graz geschafft, ein Verfahren zu entwickeln bei dem auch Teilchen unter 10 Nanometer messen kann. Dieses Verfahren soll dabei helfen Motoren mit niedrigerem Schadstoffausstoß zu entwickeln, um dabei zu helfen die Motoren umweltfreundlicher zu machen.

Um die gesetzlichen vorgesehenen Schadstoffhöchstwerte messen zu können benötigt man sehr präzise Meßinstrumente. Bei den bisherigen Test werden allerdings nur Partikel erfasst die grösser sind als 23 Nanometer. Alle Partikel darunter sind von der Messung bisher nicht erfasst worden. Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters.

Im Bereich unter 23 Nanometer war es bisher nicht möglich die schädlichen festen Stoffe von den nicht so schädlichen flüssigen Stoffe zu unterscheiden die in den Autoabgasen vorkommen. Nun ist es gelungen die flüssigen Stoffe von den festen zu trennen, ohne das auch feste Partikel verlorengehen.

In der Umwelt reagieren die Autoabgase aber auch noch mit anderen Verbindungen. Dies wird als sekundäre Alterung bezeichnet. Dabei haften sich Aerosole an die Partikel an. Dieser Alterungsprozess kann nun ebenfalls im Labor nachgebildet werden. Jetzt forscht man daran das Verständnis der sekundären Aerosole und deren Auswirkungen zu verbessern.

Quelle: Bmvit
Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain
Geschrieben von: Gerald Pongratz
Herausgeber: https://zustelldienst-graz.at
Graz 2020

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