Verkehrspolitik 2018

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2017 nahmen laut bmvit 2,2 Millionen LKW die Transitroute über den Brenner um von Deutschland nach Italien oder in die andere Richtung zu kommen. Durch mehrmalige Blockabfertigungen wurde eine noch höhere Zahl verhindert. Trotzdem ist aufgrund der EU Verkehrspolitik 2018 eine steigende Anzahl zu erwarten. Mensch, Natur und Infrastruktur haben die Belastungsgrenze aber auch jetzt schon erreicht und ein Ausbau der Brennerroute würde zwar vielleicht die Infrastruktursituation verbessern, aber die Seite von Mensch und Natur massiv verschlechtern. Deshalb ist es an der Zeit für die Bayern nach anderen Möglichkeiten zu suchen.

Kurz vor Silvester traf sich Bundesminister Norbert Hofer mit LH Platter um die Positionen für den Verkehrsgipfel am 8. Jänner in München abzustimmen. Der Bundesminister kam dabei mit dem LH schnell zu einer Übereinstimmung und wird diese Position auch in München deutlich machen.

Der LH war hoch erfreut zu höhren das in Tirol von Seiten der Bundesregierung die Maßnahmen wie LKW-Blockabfertigung, LKW-Obergrenze, Korridormaut oder sektorale Fahrverbote nicht auch nur potentiell gefährdet werden. Hofer wird Tirol auch bei der Vignettenflucht unterstützen.

Insbesondere die Korridormaut, die zu einer Anpassung der Kosten für den Transit durch Tirol an die Kosten eines Transits durch Schweiz und Frankreich bringen ist eine gute Idee. Wenn es statt eines Umweges (Schweiz, Frankreich) zu einer Verlagerung auf die Bahn führt könnte der Brenner-Basistunnel ausgelastet werden. Dazu müssten allerdings die Anbindungen von Seiten Baierns verbessert werden.





Quelle: bmvit, ots
Geschrieben von https://zustelldienst-graz.at
Graz 2017

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